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Zunftstube wird zum Klassenzimmer PDF Drucken E-Mail

Unterricht nicht nur in der Schule, sondern auch in der Löffinger Zunftstube, in diesen Genuss kommen immer mehr Grundschüler und auch Kinder der Kindergärten. Nicht nur aus Löffingen selbst kommt der Narren-Samen, sondern aus der gesamten Region. Die Zunftstube bietet mit Hermann Nägeledem langjährigen ehemaligen Narrenvaternicht nur einen adäquaten und vor allem humorvollen „Narrenlehrer“, sondern auf kleinem Raum die Fastnachtskultur zum sehen und erleben. Erst jüngst verlegten die beiden Klassenlehrerinnen Dorothea Schlatter und Nicole Waldhoff den Unterricht der beiden ersten Klassen der Löffinger Grundschule in die Zunftstube. Bereits im Vorfeld hatten sich die 40 Schüler intensiv mit dem Thema Fastnacht und Brauchtum in Löffingen auseinander gesetzt. Es wurden Zeitungsartikel ausgeschnitten und zu einer Collage zusammengefügt. Außerdem bastelten die Kinder kleine Hexen und Masken. Um vor allem für den heutigen Schmotzige Dunschdig gewappnet zu sein, lernten die Schüler Narrensprüchle. Diese, so erzählte Hermann Nägele in der Zunftstube, habe in der Fastnacht eine große Bedeutung. So fordern die Kinder durch die Narrensprüchle von den Hansili Guzzele, welche diese dann auch gerne verteilen. Wie so ein Hansili aussieht, konnten die kleinen Besucher genauestens erkunden. Lebensgroß stehen nicht nur sie, sondern auch die Laternenbrüder, die weibliche und männliche Narrenpolizei, der Hemdglunker, die Hexen und auch das Reichburgmali in der Zunftstube. Genauestens wurden die Geschichte und das Häs dieser Fasnetfiguren unter die Lupe genommen.

Nicht weniger interessant die Walpurgisnacht mit der Hexenpyramide, die man ebenfalls in der Zunftstube erleben kann. Natürlich hatte auch Rudolf Nägele genügend Bonbons mit dabei, die allerdings nicht in der Zunftstube gegessen werden durften. „Die sind für den Schulweg“, erklärte Hermann Nägele.

Die Zunftstube gehört heute zu den wichtigen Adressen der Fasnetkultur. Im September1993 wurde sie eingeweiht. Im August 1991 beschloss der Löffinger Gemeinderat einen Teil des Maienländer Tors den Löffinger Narren zur Verfügung zu stellen. In Eigenarbeit schufen sie ein echtes Schmuckstück, das viele Gäste besuchen und dies nicht nur während der närrischen Tage.

Schüler der Löffinger Grundschule informieren sich im Maienländertor über Löffinger Fastnachtsbrauchtum.

   

Quelle: Südkurier vom 16.02.2012

Foto: Gerold Bächle


 
Schulfrei für Waldwissen PDF Drucken E-Mail

Der erste Löffinger Waldtag wird für die Klasse 6b der Löffinger Werkrealschule noch weiter nachwirken. Sechs Schüler der Klasse haben den ersten Preis gewonnen und werden nun mit den Klassenkameraden nicht nur schulfrei bekommen, sondern einen ganzen Tag im Braumkronenweg in Waldkirch verbringen.Ende September riefen erstmals die Deutsche Waldjugend und die Pfadfinder zum ersten Löffinger Waldtag auf.

Die Stadt Löffingen, als eine der waldreichsten Gemeinden, war von der Idee begeistert und stand Pate für dieses Projekt (wir berichteten). Den Wald als Erlebnisort zu entdecken war die Devise und hier hatten sich die Verantwortlichen mit Jürgen Zunftmeister an der Spitze einiges einfallen lassen und eine Waldrallye aufgebaut. Hier galt es Baumarten zu erkennen, den Blick für alte Bäume zu schärfen, Tiere anhand von Tier-Präparaten zu bestimmen, Mythen und Märchen zu erforschen, die Geschicklichkeit im Spinnen-Netz und auf der Slackline unter Beweis zu stellen, sich in Erste-Hilfe und Orientierung auszukennen und Outdoorwissen im Nomadenzelt (Jurte) abzurufen. Zwischen den Stationen hieß es für die Schüler fünf Geo-Caches mit dem GPS-Gerät zu suchen. Mutig wagten sich Kristina Haak, Marcel Renner, Sergej Butjugin, Elias Letz, Maxim Gabriel und Patrick Trimpin an den Start bei den Elf- bis Zwölfjährigen. Die Aufgaben machten viel Spaß und das Zusammenspiel aller führte nun zum ersten Preis, der von Volksbank und Sparkasse, sowie der Stadt gestiftet wurde.

Riesenjubel brach in der Klasse aus, als Jürgen Zunftmeister, der Löffinger Leiter der Deutschen Waldjugend, den Preis mit Hanna Kuster von den Pfadfindern überreichte. „Ich freue mich sehr, dass die Sechstklässler sich dieser dreistündigen Waldrallye gestellt haben und dabei den Wald in verschiedenen Facetten kennen gelernt haben“, erklärt Rektor Gustl Frey. Im kommenden Jahr, so Frey und Zunftmeister übereinstimmend, werde man in Kooperation den Waldtag ausrichten. Dabei soll die Schule eine Waldstation erstellen und betreuen.

Kirstina, das einzige Mädchen der Gruppe, erklärte: „Mir hat es richtig Spaß gemacht, obwohl ich am Anfang dachte, es würde langweilig werden“. Der Renner bei ihr war das Suchen der Geokarten. Marcel erklärte seinen Mitschülern: „Ich würde so etwas jeden Tag machen“. Das Singen am Anfang hätte ihm überhaupt nicht gefallen.

 

Zitat: Südkurier vom 07.10.2011

Foto: Gerold Bächle

 


 
Das alte Rom bringt den Preis PDF Drucken E-Mail

Rom, einst eine kleine Stadt, erobert die damalig bekannte Welt. Bei der Abschlussfeier der Löffinger Werkrealschule eroberten vier Jungs mit ihrer Rom-Arbeit den Preis des Wirtschaftsverbundes als bestes Team bei der Projektarbeit und die 35 Abschlussschüler mit ihrer imposanten Schau die Herzen aller Gäste in der voll besetzten Benedikt-Winterhalder-Halle.

Nicht nur die Herzen, sondern auch den Magen, eroberten die Achtklässler mit ihrem Büfett.

Kaum wieder zu erkennen waren Pascal Siebler, Robin Grieshaber, Lukas Pfefferkorn und Martin Meßmer, die vom Vorsitzenden des Wirtschaftsverbunds, Bernd Behnke, den Sonderpreis für ihre Projektarbeit „Das alte Rom Aufstieg und Untergang“ entgegen nehmen durften. Nicht weniger erstaunt zeigte sich mancher Lehrer, vor allem auch die beiden Klassenlehrer Alexandra Brie und Lothar Hörner, ihre Schüler in gepflegter Abendgarderobe zu sehen und dabei sich noch gekonnt auf dem Tanzparkett oder als Showtalente zu zeigen.

Dann hieß es für die 35 Schüler von ihrer Schulzeit Abschied zu nehmen, sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Doch zuvor gab es Präsente für die Lehrer, die Elternvertreter Paola Hänsch-Mariani, Christine Siebler, Mathias Gänsler und Angelika Er, die Gesamtelternbeiratsvorsitzenden Albert Engesser und Mirjana Curcic, Sekretärin Silke Dunkels und Hausmeister Willi Göpper und natürlich Rektor Gustl Frey und seine Stellvertreterin Ruth Klemm.

Zitat: Südkurier vom 19.07.2011

Foto: Gerold Bächle

 


 
Knöpfle ist beste Hauptschülerin PDF Drucken E-Mail

Von 35 Löffinger Entlassschülern erhält jeder Siebte eine Auszeichnung.

Mit einem Notendurchschnitt von 1,7 absolvierte Margarita Knöpfle den besten Schulabschluss der Hauptschule Löffingen. Gleichzeitig war sie auch Beste in Deutsch und Biologie, lediglich in Mathematik ging der Preis an Lukas Pfefferkorn. Von den insgesamt 35 Entlassschülern durften fünf einen Preis und zwei eine Belobigung bei der Entlassfeier in der Benedikt-Winterhalder-Halle in Rötenbach mit nach Hause nehmen. „Mit dem heutigen Tag habt ihr eine wichtige Station in eurem jungen Leben erreicht und werdet nun in die lang und heiß ersehnte Freiheit entlassen“, sagte Rektor Gustl Frey bei der Abschlussfeier.

Zwar lag der Notendurchschnitt mit 2,8 im zufrieden stellenden Bereich und das Potenzial vieler sei noch gar nicht ausgenutzt, doch bestanden alle 35 Schüler die Abschlussprüfung und jeder siebte Schüler wurde für seine guten Leistungen auch ausgezeichnet. Allen voran ging Margarita Knöpfle, die von Bürgermeisterstellvertreter Bernd Behnke mit dem Preis der Stadt Löffingen ausgezeichnet wurde. Behnke zeigte sich stolz auf die Arbeit in der Werkrealschule, welche den Jugendlichen eine gute Basis für ihren weiteren beruflichen Lebensweg ermögliche. Diese Jugend- und Schularbeit sei ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft und die nicht immer leichte Arbeit der Lehrer nicht hoch genug einzuschätzen. Seit Jahren stiftet der Förderverein den Preis für die beste Deutschleistung. Vorsitzende Petra Isele würdigte die tolle Leistung von Margarita Knöpfle mit diesem Sonderpreis. Auch der dritte Sonderpreis, die beste Leistung in Fach Biologie, ging an Margarita Knöpfle.

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500 Schüler laufen nach Paris PDF Drucken E-Mail

Rund 500 Schüler laufen für einen guten Zweck zusammen sogar bis nach Paris

Die Schülermitverantwortungen (SMV) der Werkreal- und Realschule Löffingen organisierten jetzt gemeinsam einen Sponsorenlauf, um mit den gesammelten Spenden die Mädchenschule "College of Profession" in Jasikan (Ghana) durch den Verein "Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung Dritte Welt" zu unterstützen. Unter dem Motto "500 Schüler laufen nach Paris" hieß es gestern für die Schüler der Werkrealschule und der Realschule, die Sportkleidung auszupacken und mit der eigenen Klasse die 400-Meter-Kunststoffbahn möglichst oft in einer Zeit von zehn Minuten zu umrunden. Am Ende wurden dann alle erlaufenen Meter der rund 500 Schüler und einiger Lehrer addiert – und siehe da: Die 528 Kilometer nach Paris wurden erreicht. Die 47 Sponsoren werden pro Runde nun den 24 Klassen einen Geldbetrag für das Ghana-Projekt zur Verfügung stellen.

Zitat: Schwarzwälder-Bote vom 03.06.2011

Fotos: A. Frey

 

 

 


 


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